"Essentielle deutschsprachige Americana!“ (Roadtracks Magazine)
„Sublime“ (Americana UK)
„Amazing“ (Americana Music Times)
„Exzellent“ (Berliner Tagesspiegel)
„Überzeugend“ (Tip Stadtmagazin)
Wem Musiker wie Neil Young, Gundermann, Crowded House, Keimzeit und Tom Petty gefallen, der wird sich auch bei Tobias Panwitz' deutschen und englischen Folksong-Reisen musikalisch zu Hause fühlen.
Der Berliner Songschreiber Tobias Panwitz (ehem. Trailhead) lässt Reiseerlebnisse und Begegnungen am Wegesrand in energiegeladenen Folksongs und stimmungsvollen Balladen einfließen. Mit Gitarre, Mundharmonika und Klavier besingt Panwitz Erlebnisse zwischen amerikanischen Landstraßen, spanischen Caminos und Wegen über die Alpen. Beeinflusst von Amerikas klassischen Songwritern der 60er und 70er Jahre verbindet Panwitz seine englischen und deutschen Songs dabei mit Geschichten und Erzählungen über die Orte und Momente in denen sie entstanden.
Ob auf spanischen Caminos oder Wegen über die Alpen - Panwitz zieht es vor, zu Fuß unterwegs zu sein. „Laufen ist gute Monotonie für mich, Ideen und Songs kommen und gehen, manche bleiben hängen. Und Laufen an sich ist ja purer Rhythmus. Die Schritte allein geben einem schon den Groove für einen Song.“
Was macht die Sprache mit der Musik?
Tobias Panwitz, sowohl künstlerisch, als auch wörtlich gesehen ein rastloser Wanderer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung, kennt die gewundenen Pfade, die sich oft verborgen durchs Unterholz schlängeln, nur zu gut. Nach dem Wanderalbum „Keep Walking“ (2018) veröffentlichte er 2021 mit „Into the Mountains“ ein Album über seine Alpenüberquerung, sowie das dazugehörige Buch „Über die Alpen – In 30 Tagen zu Fuß von Salzburg nach Triest“.
Das Abenteuer des Unterwegsseins und die Musik sind die zwei Konstanten in Panwitz‘ Leben. Inspiriert durch seine Vorbilder Neil Young, Tom Petty und Jackson Browne begann er zunächst englischsprachige Songs zu schreiben, veröffentlichte fünf Alben, tourte unermüdlich durch Europa und wurde eine feste Größe in der deutschen Americana-Szene. Unterwegs sein mit nichts, als der Gitarre und seinen Songs im Gepäck. Bis es für Panwitz Zeit wurde für etwas Neues - die Herausforderung seine Kompositionen zwischen Country, Folk und Pop mit Texten seiner Muttersprache zu verbinden. Nun liegt es also vor: „Erinnerungen machen“, Tobias Panwitz' erstes deutschsprachiges Album. Veröffentlicht unter seinem bürgerlichen Namen ist es nicht weniger, als eine persönliche Revolution für den Songschreiber.
„Wunderbare, folkrockige Arrangements, in intelligenten, poetischen Texten, die romantische Momentaufnahmen zwischen Landstraße und Autobahn, zwischen Wanderlust und Heimweh, zwischen Gundermann und Tom Petty aufflackern lassen. Themen, wie Aufbruch und Ankunft, Natur, Landschaft, Heimat ziehen sich durch die Songs. Dazwischen das berührende Liebeslied "Hab ich dich". Danach den feuchten, weichen Sand unter den nackten Füßen, vor den Augen das endlose Wasser, "Immer wieder am Meer". Hymnisch. Ein Wiederhören gibt es mit dem wunderschönen "Der Weg", der schon auf Panwitz‘ "Berlin Brandenburg EP" (2020) zu hören war und einen vor dem inneren Auge in die sonnendurchflutete, zeitvergessene Tristesse der ländlichen Schauplätze, wie man sie von Wolfgang Herrndorfs "Tschick" kennt, entführt. Essentielle deutschsprachige Americana!“
(Christian Anger, Roadtracks Magazine)
Fast zufällig entstand nach einem Tag in der Weite Brandenburgs Panwitz' erster deutschsprachiger Song: „Der Weg, ein Brandenburg-Song“. Seitdem lässt ihn das Schreiben in der eigenen, oft sperrigen und schwer zu singenden Sprache nicht mehr los. Die Wörter sind länger, spezifischer und die Sätze komplexer. Wie lassen sich auf diese Art Songs schreiben, die eingängig und leicht zu singen sind, die nicht bemüht und gestelzt wirken? Der Versuch war, so zu singen, wie man spricht: direkt und ohne Pathos.
So entstanden über mehrere Jahre die 13 Lieder auf „Erinnerungen machen“. Panwitz, der neben Gesang u.a. Gitarren, Klavier, Mundharmonika sowie Violine spielt, und die Rhythmussektion aus Paul B. Keeves (Bass) und Leonardo von Papp (Schlagzeug) werden darauf unterstützt durch internationale Gastmusiker. Dave Coleman und Pete Finney aus Nashville veredeln mit Americana-Gitarre und Pedal Steel die schwelgende Ballade „Immer wieder am Meer“ und die melancholische Songsuche „Bin noch nicht hier“. Panwitz‘ langjähriger musikalischer Wegbegleiter Juan Duran aus Madrid channelt Mike Campbells Gitarre auf dem ungewöhnlichen Berlin-Song „Bunkerberg“ und der wetterabhängigen Liebeserklärung „Immer, wenn du weinst“. Guido Kreuzmüller von der Berliner Band Strange Encounters singt sich auf mehreren Songs in glitzernde Höhen hinauf und der Geigen-Virtuose Richard Moore aus dem englischen Hastings macht das heitere „Zug nach Süden“ zur Gipsy Swing-Hymne und bereitet der Piano Ballade „Hab ich dich“ ein Bett aus Streichern à la George Martin.
Mit „Erinnerungen machen“ lässt Tobias Panwitz sein englisches Pseudonym hinter sich und meistert das Kunststück, die universellen menschlichen Botschaften seiner englischen Songs, die komplexe emotionale Tiefe seines bisherigen Songwritings authentisch in die deutsche Lebens- und Gefühlswelt zu übertragen. Bei der Sprache seiner musikalischen Vorbilder zu bleiben wäre für den Künstler naheliegender und sicher bequemer gewesen. Zur Freude seiner deutschsprachigen Hörer, lag es jedoch in Tobias Panwitz' Natur nach neuen Wegen zu suchen, die den Wanderer zu bisher unerforschten Liederlandschaften führen.
2025 wird "Erinnerungen machen" in der Sparte Liedermacher für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.